28 Achsen CNC-Holzbearbeitungszentrum – langjährige Erfahrung kombiniert mit Präzision ergeben allerhöchste Qualität

Wenn es um höchste Präzision im Ingenieur-Holzbau geht, kommt man seit rund 50 Jahren am Namen Krüsi fast nicht vorbei. Gepaart mit einer CNC-Steuerung von NUM ist nun bei Krüsi Maschinenbau AG im schönen Appenzellerland eine CNC-Holzbearbeitungsmaschine der Superlative entstanden. Das CNC-Holzbearbeitungszentrum MC15 mit bis zu 28 Achsen und maximal sechs Bearbeitungsköpfen, von denen jeder mit vier Werkzeugen ausgerüstet werden kann. Holzbalken mit einer Abmessung von 30x60x1200 cm und bis zu einem Gewicht von 1.5 Tonnen können problemlos und speditiv rundum von allen Seiten bearbeitet werden.

Es heisst, visionäre Holzbauten wie das Centre Pompidou von Metz in Frankreich, das Tamedia-Gebäude in Zürich oder der Golfklub Nine-Bridges in Südkorea wären ohne die Krüsi-CNC-Anlagen nicht möglich gewesen zu bauen. Solche Bauten bestehen aus mehreren hundert Einzelteilen, von welchem kaum eins dem anderen gleicht. Die Präzisionsanlagen von Krüsi bearbeiten alle Holzelemente, egal wie komplex oder filigran die Konstruktion ist.

Die Krüsi Maschinenbau AG beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und ist wie die NUM ein international tätiges Schweizer Unternehmen, mit Firmensitz in Schönengrund im Appenzellerland, also nur wenige Kilometer vom Firmenhauptsitz der NUM entfernt. Nebst High-Tech Anlagen für den Freiform-Abbund wird das Sortiment mit Längskreissägen, Chaletbau-Maschinen und Zimmerei-Abbundmaschinen, abgerundet.

Die erste Zusammenarbeit zwischen der NUM AG und der Krüsi Maschinenbau AG fand schon Mitte der 1980er Jahre statt. Damals wurde die weltweit erste vollautomatische CNC gesteuerte Abbundmaschine mit Erfolg auf den Markt gebracht. Das jetzt komplett neu konzipierte CNC-Holzbearbeitungszentrum MC15 wurde in enger Zusammenarbeit von Krüsi und NUM gemeinsam entwickelt und realisiert. Das hochmoderne CNC-Holzbearbeitungszentrum ermöglicht es, auf allen Werkstücken von allen Seiten zu sägen, fräsen, hobeln, kehlen, fälzen, bohren und nuten. Die MC15 eignet sich für alle Arbeiten des modernen und konventionellen Ingenieur-Holzbau mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Präzision.

Die MC15 ist modular aufgebaut, das heisst die Anzahl der Bearbeitungsköpfe als auch die Abmessungen der Be- und Entladestation können angepasst werden. Die aktuelle MC15 hat, um die zuvor erwähnten Holzbalken von maximal 30x60x1200 cm zu bearbeiten, selber gigantische Ausmasse. Mit einer Länge von 28 m und einer Breite von 3 m und einer Höhe von 3 m über Boden und 1m Tiefgang unter dem Boden, ist das moderne CNC-Holzbearbeitungszentrum nicht zu übersehen. Um die schweren Holzbalken, von bis zu 1.5 Tonnen, zu bewegen, hat die X-Achse vier Motoren, auf jeder Balkenseite je zwei. Diese werden einzeln gesteuert. Sie werden jedoch zumeist synchronisiert eingesetzt. Die sechs Bearbeitungsköpfe werden mit jeweils einem eigenen Motor seitwärts auf der Y Achse bewegt. Sie sind auf zwei Portalen montiert, eines über und eines unter dem Werkstück. Die Portale werden in der Höhe von zwei Z Achsen, mit jeweils zwei Motoren, positioniert. Die sechs Bearbeitungsköpfe, welche jeder mit einer Spindel versehen ist, können pro Kopf mit bis zu vier Werkzeugen bestückt werden.

Die 28-Achsen werden mit einer Flexium+ CNC-Steuerung von NUM kontrolliert. Neben der integrierten Sicherheitssteuerung verfügt das CNC-Holzbearbeitungszentrum über NUMDrive X–Antriebe, um die Achsen zu steuern, SHX Single Cable Motoren, um die Achsen anzutreiben sowie einem FS192LS berührungsempfindlichen Bildschirm, um die Maschine zu steuern. Alle diese Komponenten kommen aus dem Hause NUM, denn nur so kann ein einwandfreies und präzises Funktionieren der Maschine von Anfang bis zum Ende eines Bearbeitungsvorganges garantiert werden.

Dieses neu konzipierte CNC-Holzbearbeitungszentrum hat bereits bei einigen Kunden Interesse geweckt und es sind schon mehrere Maschinen bestellt. An der Branchenmesse Holz in Basel, wurde 2016 die MC15 das erste Mal einem breiten Publikum vorgestellt. Eine grössere Maschine, auf der noch breitere Holzbalken bearbeitet werden können, ist bereits in Planung. Immer mit dem Ziel, den eigenen Kunden einen Wettbewerbsvorteil auf dem immer härter umkämpften Markt zu verschaffen.